Der Poet Harry Fischer nahm die Schülerinnen und Schüler mit auf eine ganz besondere Reise – eine Reise ohne Koffer und Gepäck, dafür voller Worte, Gedanken und Fantasie. Gleich zu Beginn erzählte er den Kindern mit einem Augenzwinkern, dass er aufgrund seines „miserablen Gedächtnisses“ alles aufschreiben müsse. Und genau so seien seine Gedichte entstanden. Mit viel Ausdruck und Begeisterung las er den Kindern einige seiner Werke vor, darunter auch das Gedicht „Jeder Tag ist ein Wunder“. Die Kinder mussten nicht lange überlegen, warum dies so ist: Sie nannten Gründe wie Gesundheit, die Fähigkeit zu sehen und zu gehen, sowie die Tatsache, dass nicht jeder Mensch genug zu essen und zu trinken hat. So entstand ein intensiver Austausch über die kleinen und großen Wunder des Alltags. In einem zweiten Schritt wurden die Kinder selbst dazu aufgefordert, eigene Gedichte zu schreiben. Dabei entstanden entzückende lyrische Texte, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen tiefsinnigen Gedanken zu Papier brachten. Aus den Gedichten der Kinder entsteht nun ein kleines Büchlein – auch als Erinnerung an ihre Grundschulzeit.
Eine Reise ohne Koffer – Poet Harry Fischer begeistert Viertklässler
